Wird die Welt dank der neuen Informations- und Kommunikationstechnolgien tatsächlich zu einem Dorf? Dieser Vergleich wird oft bemüht, wenn es darum geht, die Dimensionen die uns durch das www eröffnet werden, kurz und anschaulich zu beschreiben.
Doch wie in einem realen Dorf, erleben Menschen im Internet Ausgrenzung, stossen an unüberwindbare Hindernisse oder können sich nur mittels fremder Hilfe im Alltag bewegen. Die digitale Integration, e-Inlcusion, steht für eine Informationsgesellschaft für alle und soll einer digitalen Ausgrenzung entgegenwirken. Sowohl die Europäische Union, wie deren Mitgliedsstaaten haben sich vielversprechende Regierungsprogrammen verschrieben. Dieser Blog wird einige der vielen Aspekte genauer untersuchen, will das Bewusstsein für die betroffenen Bevölkerungsgruppen wecken, die notwendigen technischen und inhaltlichen Standards im Webdesign erläutern – aber auch der Frage nachgehen, wie weit die ambitionierten Initiativen der politischen Gruppen für einen Abbau der Barrieren in der Informationsgesellschaft umgesetzt werden.
2 Antworten bis hierher ↓
informatica08 // März 4, 2008 um 12:49
Ein Thema der informatica08 ist auch die Wichtigkeit des Internets für Behinderte . Es ist wichtig, der Bevölkerung dies bewusst zu machen und damit auch zu sensibilisieren was durch Informatik alles bewirkt werden kann. Das Internet stellt oft „das einfachste Tor zur Aussenwelt“ für Behinderte dar. So gut dies auch tönt, Probleme und Barrieren sind leider genügend vorhanden.
Bin gespannt auf deine Ausführungen betreffend der Umsetzung, Realisierbarkeit der e-Inclusion und wieweit sich das Jahr der Informatik noch mit diesem Thema befasst.
sbrassel // März 10, 2008 um 10:55
Hier noch zwei Links zum Thema:
Access for all: http://www.access4all.ch/blog/
Auch Blinde sollen e-banking nutzen können: http://emagazine.credit-suisse.com/app/article/index.cfm?fuseaction=OpenArticle&aoid=119845&lang=DE